Hopfenstopfen Anleitung – So gehts

Hopfenstopfen Anleitung – So gehts
13. Januar 2017 braumischung.de
Hopfenstopfen Anleitung

Durch das Hopfenstopfen bekommt man sehr viel mehr Hopfengeschmack, und vor allem Geruch, ins Bier.

Beim Hopfenstopfen wird der Hopfen, nachdem die Hauptgärung abgeschlossen ist, zu dem Jungbier in das Gärfass gegeben. Dort zieht er dann noch einige Tage und wird vor dem Abfüllen wieder entnommen.

Wir können zwei Vorgehensweisen empfehlen:

1. Variante: Die Pellets werden lose in das Gärfass gegeben.

Hopfenstopfen_lose_Hopfenpellets_kalthopfungDer Hopfen setzt sich nach und nach am Boden ab. Das kann ein paar Tage dauern, meistens eine knappe Woche. Man füllt anschließend das klare Jungbier oberhalb des Hopfen- und Hefebodensatzes ab. Wenn die feinen Hopfenstückchen sich nicht gut am Boden absetzen, kann man das Jungbier noch durch einen Hopfenfilter (z.B. Monofilament Hopfenfilter) in einen zweiten sog. Abfüllbehälter umschlauchen, also umfüllen.
Vorteil: Unsere Erfahrungen sind, dass bei dieser Variante mehr Hopfenaroma ins Bier übergeht als bei der zweiten Variante.

Detaillierte Infos dazu in diesem Artikel: Hopfenstopfen lose – Anleitung mit Bildern

2. Variante: Die Pellets werden in eine Art Filtersäckchen gegeben und in das Jungbier gehängt.

Hopfenstopfen_teefilter_Hopfenpellets_kalthopfungHierfür braucht man einen feinen Filter, z.B. einen Monofilament Hopfenfilter oder ein Kochsäckchen aus feinem Nylongewebe, aber auch mehrere große Teebeutel funktionieren. Da die Pellets stark aufquellen, sollte das/die Säckchen sehr großzügig sein! Das Volumen der aufgeweichten Pellets verzehnfacht sich in etwa! Viele beschweren die verschlossenen Säckchen noch mit Glas oder Edelstahl, damit Sie im Bier untergehen. Vorteil: Bei dieser Variante kann man auch schon nach zwei, drei Tagen den Hopfen entnehmen.

Detaillierte Infos dazu in diesem Artikel: Hopfenstopfen mit Filterbeutel – Anleitung mit Bildern

Bei beiden Varianten, und einer eventuellen Umfüllaktion, sollte man vorsichtig agieren um nicht zu viel der schon im Jungbier gelösten Kohlensäure zu verlieren!